DIGITALE TRANSFORMATION UND PHARMA 4.0
Noch herrscht in vielen Unternehmen Silo-Mentalität. Aber das Bewusstsein wächst, dass offene Datenökosysteme für die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sind.
Die Transformation von der Silomentalität hin zu offenen Datenökosystemen ist für die europäische Industrie nicht nur ein Schlagwort, sondern eine Notwendigkeit zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und digitalen Souveränität.
Experten sehen diese Entwicklung als Grundlage für künftiges Wachstum und den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI), betonen jedoch die Dringlichkeit der Umsetzung und die Notwendigkeit von tiefgreifenden kulturellen und organisatorischen Veränderungen.
Kulturelle Herausforderungen: Viele Unternehmen entstammen einer Kultur inkrementeller Verbesserung und Effizienz. Es fehlt echte Innovationskultur. Organisations- und Geschäftsmodelle seien zudem häufig noch nicht netzwerkanschlussfähig. Damit fehle die Anbindung zu Ökosystemen.
Neue Mitarbeiter müssen stärker im Systemgedanken ausgebildet werden, denn es geht um mehr als nur um Schnittstellen und Protokolle. Das gemeinsame Geschäftsmodell muss zudem klar sein, um organisatorische und öko-systematische Prinzipien über Unternehmensgrenzen hinweg zum Beispiel zu Lieferanten und zu Behörden zu verankern.
Der holistische Ansatz von ISPE Pharma 4.0 hilft, Orientierung zu geben, wie eine gute Vorbereitung für eine gelingende Digitale Transformation zur Erschliessung grosser Potentiale für Risikominderung, Kostenreduktion und Zeitgewinn aussehen sollte.
REFORM DER EU GESETZGEBUNG FÜR PHARMA
Die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union haben eine wegweisende politische Einigung zur umfassenden Reform der EU-Arzneimittelgesetzgebung erzielt. Dies ist die bedeutendste Überarbeitung des Regulierungsrahmens seit über zwei Jahrzehnten und eine einmalige Chance, die Arzneimittelregulierung in der EU grundlegend zu verändern.
Wichtige Schlüsselelemente für den technischen Betrieb:
- Mehr Unterstützung und verbesserte Rahmenbedingungen für Innovationen
- Stärkere Absicherung gegen Arzneimittelengpässe: Die Reform führt neue Regeln für die Zusammenarbeit von Zulassungsinhabern und Gesundheitsbehörden ein, um die Versorgungssicherheit und Verfügbarkeit kritischer Arzneimittel in der EU zu gewährleisten.
- Verbesserter Umweltschutz
Was bedeutet dies für die pharmazeutische Industrie und insbesondere für den technischen Betrieb? Kommen Sie vorbei und lernen Sie die Sichtweise der Regulierungsbehörden, die Perspektive von Branchenkollegen und die Möglichkeiten für einen Dialog zwischen Industrie und Regulierungsbehörden kennen.
DAS PROGRAMM
- Plenumsvorträge von EMA und nationalen Behörden
- Tracks zu Digitaler Compliance, Pharma 4.0, GMP gerechte Technikprojekte, Neues vom Pharma Package der EU Kommission
- Interaktive Workshops zu Arzneimittelengpässen – was verlangen die Behörden zur Vorbeugung, Neue Prinzipien des Quality Risk Managements, Digitale Transformation mit Praxisbeispielen, Nachhaltigkeit im Lichte der neuen EU Regeln, GMP gerechte Projekte – sicher planen
- Podiumsdiskussion im Plenum zwischen Industrie und Behörden – wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den neuen Regeln und im digitalen Zeitalter? Wie wird KI dabei genutzt?
AKTUELLE REGULARIEN ERFOLGREICH UMSETZEN
Die regulatorischen Anforderungen entwickeln sich stetig weiter, sind Sie bereit, diese Veränderungen erfolgreich in Ihrem Betrieb umzusetzen?
Nutzen Sie die Gelegenheit, wertvolle Einblicke zu gewinnen und praxisnahe Lösungen kennenzulernen, und melden Sie sich jetzt zur ISPE Europe Annual Conference an.