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Austausch, Einblicke und Praxisnähe: Zwei Veranstaltungen der ISPE DACH CoP Aseptic Processing

Die ISPE DACH Community of Practice (CoP) Aseptic Processing setzt ihre erfolgreiche Veranstaltungsreihe auch 2025/2026 fort und bietet mit zwei Formaten erneut eine Plattform für fachlichen Austausch, praxisnahe Diskussionen und neue Perspektiven.

Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Entwicklungen in der aseptischen Herstellung – von innovativen Therapieansätzen bis hin zur praktischen Umsetzung regulatorischer Anforderungen.

Fokus im Sommer: ATMPs bei Miltenyi Biotec

Den Auftakt bildet im Juni eine zweitägige Veranstaltung bei Miltenyi Biotec in Bergisch Gladbach, die sich ganz den Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs) widmet. Bereits zum dritten Mal bringt dieses Format Expert:innen aus Industrie, Engineering und Regulierung zusammen, um die Chancen und Herausforderungen dieser dynamischen Therapieform zu diskutieren.

Das Programm kombiniert Fachvorträge, Case Studies und interaktive Workshops. Themen wie technische Hürden in der Herstellung, kommerzielle Fragestellungen sowie gesundheitsökonomische Aspekte werden ebenso beleuchtet wie GMP-relevante Anforderungen, etwa im Zusammenhang mit Annex 1 oder CAR‑T-Therapien.

Ein besonderer Mehrwert liegt im starken Praxisbezug: Erfahrungsberichte aus der Industrie und die Möglichkeit, konkrete Fragestellungen gemeinsam zu diskutieren, schaffen Raum für echten Austausch. Ergänzt wird das Programm durch einen exklusiven Einblick in die Herstellungsräume von Miltenyi Biotec.

Ausblick im Herbst: Annex 1 in der Praxis bei Boehringer Ingelheim

Im November folgt mit „Annex 1 in der Praxis“ die Fortsetzung eines etablierten Workshop-Formats, das bereits im vergangenen Jahr auf große Resonanz gestoßen ist. Gastgeber ist diesmal Boehringer Ingelheim in Ingelheim.

Im Fokus stehen zentrale Themen der aseptischen Produktion wie „Aseptic Setup“, „Single-Use Systems“ und „Environmental Monitoring“. Besonderes Augenmerk liegt darauf, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen: Pharmahersteller und Lieferanten diskutieren gemeinsam praktische Herausforderungen und Lösungsansätze entlang realer Anwendungsfälle.

Ergänzt wird das Programm durch Impulse zu Themen wie First Air oder CCS-Strategien in bestehenden Anlagen. Zudem wird die erwartete Veröffentlichung der PIC/S Q&A zu Annex 1 in den Vorträgen und Diskussionen eine wichtige Rolle spielen und zusätzlichen Diskussionsstoff liefern.

Auch hier steht der Austausch im Mittelpunkt – mit ausreichend Raum, um konkrete Fragestellungen intensiv zu besprechen und voneinander zu lernen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Führung durch die Sterilproduktion von Boehringer Ingelheim.

Gemeinsamer Nenner: Lernen, Vernetzen, Weiterdenken

Beide Veranstaltungen zeigen, wie wichtig der strukturierte Austausch innerhalb der Branche ist. Ob neue Therapieformen wie ATMPs oder die praktische Umsetzung regulatorischer Anforderungen – die Herausforderungen werden komplexer, die Themen vernetzter.

Formate wie diese ermöglichen es, Wissen zu teilen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Genau darin liegt der Mehrwert der CoP Aseptic Processing: eine Plattform, die über reine Wissensvermittlung hinausgeht und echten Dialog schafft.