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Von der Rinderhaut zum Kollagen basierten Cell Carrier (CCC). Zur Anwendung in der Humanmedizin. Mit Besichtigung.

28. Apr 2016 / 00:00

RinderVon der Rinderhaut zum Kollagen basierten Cell Carrier (CCC).


Traditionell finden sich chemische und biologische Technologien in der Herstellung von Arzneimitteln und medizinischen Hilfsstoffen.

Als sehr moderner Weg kommen als biologische Technologie die ATMP (Advanced Therapeutical Medicinal Products) mit ihren Ablegern
– Gentherapeutika (Gene Therapy Medicinal Products),
– somatische Zelltherapeutika (Somatic Cell Therapy Medicinal Products) und
– biotechnologisch bearbeitete Gewebeprodukte (Tissue Engineered Products)
dazu.

Das Ausgangsprodukt Kollagen Typ I ist das in allen Säugetieren am häufigsten vorkommende Strukturprotein, hauptsächlich im Bindegewebe und in den Sehnen.

Ausgangsstoff hier: Rinderhautspalt.

Es ist sehr biokompatibel zum menschlichen Körper. Deshalb kommt es traditionell in der Nahrungs- und Kosmetikindustrie zum Einsatz, aber auch in der Pharmaindustrie und Medizintechnik.

Werden die Kollagen basierten Cell Carrier CCC alleine verwendet, dann sind es Medizinprodukte. In Kombination mit Zellen fallen sie unter das Medizinproduktegesetz und das Arzneimittelgesetz.

Die Naturin Viscofan GmbH (traditionell aus dem Bereich Kollagen basierter Nahrungsmittel kommend), entwickelt in ihrem Geschäftsbereich BioEngineering diese modernen Medizinprodukte.
Eine neue Produktionsstätte zur Herstellung von Kollagen basierten Medizinprodukten wird gerade in Betrieb genommen und steht zur Besichtigung für die Teilnehmer bereit.

Der Ausgangsstoff:
– ausgewählte Rinderhäute (höchste Qualitätsanforderungen)
Die Qualität:
– Lieferkettennachweise, die Qualitätssicherung, Sterilisation
Die Produktion:
– ein neues Raum-in-Raum-Konzept nach ISO 14644 (RR-Klasse 5-8)
Das Produktionsverfahren:
– wird vorgetragen und steht zur Besichtigung frei (finale Bauphase)
Das Ergebnis:
– die Membranen (Medizinprodukt der Risikoklasse III), Qualitätssicherung

Die zu besichtigende Produktionsanlage hat in der Landschaft typischer Pharmaproduktionen (Chemie oder Biotechnologie) einen Seltenheitswert.
Wir besichtigen sowohl die Herstellung von Kollagen basierten Produkten für die Lebensmittelindustrie (essbare Kollagenwursthüllen) als auch die in Raum-in-Raum-Technologie entworfene und gebaute Fertigung für die Medizinprodukte!

Der Workshop ist für einen Tag konzipiert:
– vormittags
Einführung, die Besonderheiten, der Prozess vom tierischen Kollagen
zum Medizinprodukt und zum ATMP, Raumkonzept, Qualitätssicherung
– nachmittags
Besichtigung der Produktionsstätten Lebensmittel und Medizinprodukt,
Kraftwerk.

Wann:
28. April 2016
9:00 bis 16:00 Uhr

Ort:
Naturin Viscofan GmbH
Weinheim bei Heidelberg

Einladung
Agenda
Anmeldeformular (DOC)
Anmeldeformular (PDF)

Regionale Hotels (Selbstbucher)

Fragen und Anmeldung (s. Anmeldeformulare) an Rolf Sopp [rolf.sopp(at)ispe-dach.org].

Details

Datum:
28. Apr 2016
Zeit:
00:00
Veranstaltungskategorie: